Finanzcheck für den Mittelstand

Ihre Vorteile

Die Verwirklichung privater und unternehmerischer Investitionen bedarf häufig der Kreditaufnahme. Fremdmittel beschleunigen Wirtschaftsprozesse, indem sie das zur Investition benötigte Kapital sofort zur Verfügung stellen und langjährige Ansparprozesse vermeiden. Statt anzusparen, wird das Darlehen getilgt. Der Vorzieheffekt von Darlehen ist dermaßen attraktiv, dass Kredite alle Lebensbereiche beeinflussen. Zahlreiche Mittelständler schließen im Zusammenhang mit einer Gesellschaftsgründung, Ersatzinvestition oder einer Expansion verschiedenste Finanzverträge ab.

Variable Darlehen mit Zinscap-Vereinbarung

Mit Cap-Darlehen wird häufig ein Mindest- und Höchstzinssatz vereinbart. Innerhalb dieses Korridors kann die Bank auf Basis der Zinsanpassungsklausel des Vertrages die Zinsen anpassen. Oftmals sind diese Klauseln jedoch intransparent ausgestaltet, so dass es Darlehensnehmern nahezu unmöglich ist, Zinsanpassungen nachzuvollziehen. Stellen wir fest, dass auch in Ihrem Darlehen eine fehlerhafte Klausel verwandt wurde, sind Sie berechtigt, ggf. zu viel gezahlte Zinsen sowie die mit Vertragsschluss in der Regel fällige Zinscap-Gebühr nebst Zinsnutzen zurückzufordern.

Endfällige Darlehen mit Tilgungsinstrument

Ziel der Kombination aus Darlehensvertrag und Tilgungsinstrument (z. B. Lebens- oder Rentenversicherung) ist es, das mit Fälligkeit der Lebens- oder Rentenversicherung freiwerdende Kapital in Form einer Einmalzahlung zur Tilgung des Darlehens zu verwenden. Erwirtschaftet die Versicherung nicht die geplante Rendite und reicht die Auszahlung nicht zur Darlehenstilgung, ist der Schaden oft immens! War bereits bei Vertragsabschluss abzusehen, dass die Rendite der Versicherung unter dem Sollzins des Darlehensvertrages liegt, war die Beratung fehlerhaft; es bestehen gute Chancen, zu viel gezahlte Zinsen zurückfordern zu können.

Finanzierte Kapitalanlagen

Ein finanziertes Geschäft liegt vor, wenn z. B. bei der Vermittlung von Anlageprodukten zur (Teil-)Finanzierung der Einlage des beitretenden Verbrauchers (Zeichners) ein Darlehensvertrag vom Anlageberater mitvermittelt wird. In diesem Fall existieren beide abgeschlossenen Verträge, also Darlehensvertrag und Anlagegeschäft, in Abhängigkeit voneinander. Sie bilden eine wirtschaftliche Einheit und zwei miteinander verbundene Geschäfte. Liegt ein solches verbundenes und einheitliches Geschäft vor und hat die Widerrufsfrist des Darlehensvertrages noch nicht zu laufen begonnen, wirkt sich der Widerruf auch auf das Anlageprodukt mit der Folge aus, dass das Gesamtgeschäft rückabgewickelt werden kann.

Darlehen mit Zinsswapvertrag

Der Abschluss eines variabel verzinslichen Darlehensvertrages und eines Swapvertrages ist die künstliche Aufspaltung eines einheitlichen Finanzierungsgeschäftes (Festzinsdarlehen) in zwei verschiedene Verträge. Diese künstliche Aufspaltung hat ihren Preis. Das erkennen Sie schon daran, dass Sie im Falle der vorzeitigen Tilgung Ihres variabel verzinslichen Darlehens an den Zinsswap weiterhin gebunden sind, obwohl er seine zinssichernde Wirkung verloren hat. Aus dem Zinssicherungsgeschäft wird ein reines Spekulationsgeschäft: ein Geschäft, das Sie bei Abschluss des Darlehens nicht beabsichtigten abzuschließen.

Broschüre: "Finanzcheck für Mittelständler - Sind Ihre Finanzverträge fair ausgestaltet?"

Über uns

... für jeden Finanzvertrag die richtige Methode

Im Schwesterunternehmen PONS Atlantic Partners steht das Thema Finanzierung von Unternehmen und deren Produktionsstätten schon seit Jahren im Mittelpunkt. Es war somit nur folgerichtig, mit dieser Expertise PONS Finance zu gründen, welches sich auf die Analyse von bestehenden Darlehens- und Finanzverträgen spezialisiert hat. Fehler in Finanzverträgen zu erkennen, ihren wirtschaftlichen Gegenwert zu ermitteln sowie diese Ansprüche rechtlich geltend zu machen und durchzusetzen, ist eine komplexe Aufgabe, welche eine exakt aufeinander abgestimmte Zusammenarbeit verschiedener Experten erfordert. Mit über 20 Jahren Erfahrung im Bankgeschäft und dem Finanzierungssektor haben wir das Know-How aufgebaut, um diese Schwachpunkte in Ihren Verträgen zu finden und in einen großen finanziellen Vorteil für Ihr Unternehmen umzuwandeln.

Einleitung

Im Rahmen unserer Tätigkeit konnten wir mit unseren Kooperationsanwälten bereits zahlreiche außergerichtliche Vergleiche erzielen. Die Vergleiche betrafen dabei Praxis- und Immobiliendarlehen mit variablen Zinsen und Zinsbegrenzungsgebühren sowie Immobiliendarlehen, deren Widerrufsbelehrung den gesetzlichen Anforderungen nicht entsprach. Unser Engagement gegenüber unseren Klienten beschränkt sich nicht auf die kreditsachverständige Beurteilung ihrer Finanzverträge, sondern umfasst alle Stufen eines „Vergleichsmanagements“ bei dem es neben der Berücksichtigung von finanzmathematischen und rechtlichen Überlegungen auch darauf ankommt, zum richtigen Zeitpunkt mit den geeigneten Argumenten einen Kompromiss zu finden, der die Interessen aller Beteiligten befriedigt.

CAP-Vertrag

In einem anderen Fall hatte unser Mandant ein Darlehen in Höhe von insgesamt 932.000 € abgeschlossen. Bei allen Verträgen handelte es sich um CAP-Darlehen mit vereinbartem Mindest- und Höchstzins. Bei der Prüfung dieser Verträge stellten wir fest, dass die verwandten Zinsanpassungsklauseln nicht gesetzeskonform waren. Außerdem wurden dem Darlehensnehmer zu Unrecht Bearbeitungsgebühren in Rechnung gestellt. Durch unsere Verhandlungen mit der Bank konnten wir für unseren Mandanten folgenden Erfolg erzielen: Gebührenrückerstattungen über 23.189 € sowie Zinseinsparungen durch Neukonditionierung der bestehenden Darlehensverträge in Höhe von 87.859,70 €. Der Gesamtvorteil beläuft sich damit auf 111.048,70 €.

SWAP Vertrag

Unserem Klienten, einem niedergelassenen Zahnarzt, würde von einer Bank zur Optimierung seiner Zinskonditionen für ein Praxisdarlehen der Abschluss von Swapverträgen angeboten. Er schloss eine Vielzahl von Zins- und Währungsswaps ab und vertraute auf die in den Beratungsgesprächen erweckte Hoffnung, sowohl eine Zinsarbitrage als auch einen Gewährungsgewinn einstreichen zu können. Die Erwartung erfüllte sich nicht; statt Gewinnen schlugen herbe Verluste zu Buche. Die Abschlussumstände, die Verträge und die Abrechnungen haben wir im Auftrag unseres Klienten zusammen mit den Kooperationsanwälten geprüft und festgestellt, dass unser Klient erhebliche Ansprüche gegenüber der beratenden Bank geltend machen konnte. Vergleichsgespräche führten zu dem Ergebnis, dass unser Klient von den Verbindlichkeiten aus den Swapverträgen in Höhe von 297.935,68 € vollständig freigestellt wurde. Verluste fielen also nicht an.

CAP-Vertrag

Unser Mandant, ein niedergelassener Zahnarzt, hat im Jahr 2006 zwei variabel verzinsliche CAP-Darlehen in Höhe von insgesamt 442.000 € mit der Apobank abgeschlossen. Als Zinsuntergrenze wurde ein Zins von 3,5 %, als Zinsobergrenze ein Zins von 4,75 % vereinbart. Der Einstiegszins betrug 4,6 %. Eine Prüfung dieser Verträge ergab, dass die verwandten Zinsanpassungsklausen nicht den gesetzlichen Anforderungen entsprechen, denn dem Darlehensnehmer war es unter Nutzung dieser Klausel nahezu unmöglich, die durch die Apobank vollzogenen Zinsanpassungen nachzuvollziehen und zu kontrollieren. Aus den gemeinsam mit unseren Kooperationsanwälten geführten Bankverhandlungen ergab sich für unseren Mandanten ein Gesamtvorteil in Höhe von 29.634,79 €. Dieser setzt sich zusammen aus Gebührenerstattungen in Höhe von 15.500 € und Zinseinsparungen durch Neukonditionierung der Verträge in Höhe von 14.084,79 €.

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